
REES GWERDER-MUSIG IN ARTH
Nach den Grosserfolgen von 2011 und 2014 bieten wir eine Neuauflage dieses Anlasses an. In den Arther Wirtschaften hat der legendäre Schwyzerörgeler Rees Gwerder (1911–1998) unzählige Stunden aufgespielt. Hier werden ehemalige Mitspieler und weitere namhafte Formationen, welche seinen unverkennbaren Musikstil pflegen, seine unvergänglichen Melodien neu erklingen lassen.
Ein Passepartout berechtigt zum Eintritt in alle Gaststätten.
Bereits am Nachmittag werden Nachwuchsformationen ihr Können demonstrieren.

«SCHÄRI STEI KLAVIER»
Martin Imlig ist Primarlehrer in Steinerberg und hat sich seit 2010 nebenberuflich auf das Produzieren von Kinderliedern fokussiert. Dabei ist das neue Programm zusammen mit Linda van Holten entstanden. «Schäri Stei Klavier» lädt zum Mitmachen ein und entführt die Besucher in die unterhaltsame Welt von neuen und altbekannten Kinderliedern. Ein Anlass für Kinder und Erwachsene mit rockigen Rhythmen und viel Musik.

MODELLEISENBAHN VOM FEINSTEN
Fredi Kälin ist passionierter Modellbahnbauer. Im Umgelände seines Hauses hat er über drei Jahrzehnte eine imposante Eisenbahnanlage geschaffen, welche in Fachkreisen in den höchsten Tönen gelobt wird. Kälin, der auch den grössten Teil seines Rollmaterials selber herstellt, baut seine Bauwerke detailgetreu nach bestehenden Vorbildern. So ist beispielsweise der Rigibahn-Hochperron oder das NEAT-Tunnel-Portal von Erstfeld in seiner Anlage zu bestaunen. Ein eindrücklicher Garten – nicht nur für Eisenbahnfans!

Bergsturzgedenkanlass
Am 2. September jährt sich das Ereignis des Bergsturzes von Goldau zum 211. Mal. Zu diesem Anlass findet auf dem Tierpark
Panoramaplatz eine kleine Feier statt. Im Anschluss an die Feier sind alle zu einem Apéro eingeladen.
Ab 16.15 Uhr ist der Eintritt in den Tierpark gratis.

NACHBARORT KÜSSNACHT
Hans Martin Moser, Vorstandsmitglied des Historischen Vereins Küssnacht, führt uns während etwa zwei Stunden vom Dorfhaldeschulhaus zum Dorfplatz, dem Rathaus und zur Kirche am See. Während dieser Tour wird er nicht nur das Ortsbild erläutern, sondern uns auch das vielseitige lokale Brauchtum mit zahlreichen Anekdoten näher bringen.
Wir fahren in Privatautos nach Küssnacht.

KLOSTER MURI
Einsiedelns Nähe lässt uns oft vergessen, dass im Freiamt ein ebenso bedeutendes kirchliches Zentrum mit beinahe 1000-jähriger Geschichte steht. Dr. Hans-Martin Strebel, ein profunder Kenner des Klosters Muri, zeigt uns auf einer Führung nicht nur die barocke Kirche dieser Anlage, sondern auch die Grabstätte der Habsburger und den Kreuzgang mit seinen wertvollen Glasscheiben. Der Rundgang führt auch in die Krypta und in den für Besucher verschlossenen Chor der Kirche.
Anmeldung & Auskunft bis 1. Juni 2017 bei M. Hürlimann, Telefon 041 710 71 17 oder mail@kulturverein-arth.ch
Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Eine Anmeldung ist erforderlich.

SÄGEL-SCHUTT
Dieses einzigartige Naherholungsgebiet ist ein landschaftliches Juwel in unserer Gemeinde. Der fliessende Übergang der Verlandungsgebiete des Lauerzersees und der Bergsturzlandschaft ist charakteristisch. Daraus ist eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt von nationaler Bedeutung entstanden. Thaddeus Galliker, Goldau, langjähriger Präsident der Stiftung Lauerzersee und hervorragender Kenner des Naturschutzgebietes, zeigt uns dessen vielfältige Schönheit.
Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Gutes Schuhwerk und Witterungsschutz sind erforderlich.

REFORMIERTE KIRCHE OBERARTH
Pfarrer Urs Heiniger erläutert die Parkanlage, das Äussere und Innere des Gotteshauses. Anlässlich des Reformationsjubiläums weist er auf die Besonderheiten aus dem reformierten Glauben in seiner schweizerischen Prägung hin. Auch die Entwicklung der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Arth-Goldau wird vorgestellt.
Gesanglich umrahmt wird der Anlass durch Darbietungen des aus unserer Gemeinde stammenden Tenors Alfred Fassbind.

SINGEN MIT FLÜCHTLINGEN
Seit Herbst 2015 gibt es in Arth das Projekt MITENAND. Dieses bietet Asylsuchenden einen Aufenthaltsort mit einem strukturierten Tagesprogramm. Das Ziel von MITENAND ist es auch, Begegnungen zwischen der einheimischen Bevölkerung und Asylsuchenden zu schaffen. Haben Sie Lust, verschiedene Kulturen zu treffen und mit Menschen aus verschiedenen Ländern zu singen? Jonathan Prelicz wird für uns ein interessantes Programm zusammenstellen.

BUCHVERNISSAGE «REDING–ARTH»
Friederika und Heinz Reding-Jenal präsentieren ein von ihnen transkribiertes und herausgegebenes Buch mit lokalhistorischen Aufzeichnungen des Arthers Josef von Reding Weber (1891–1963). Der unscheinbare, gar als Dorforiginal gehandelte von Reding hat im Stillen eine ungeheure Fleissleistung vollbracht. Ohne je mit höherer Schulbildung in Berührung gekommen, hat der zurückgezogen lebende Kleinbauer zahlreiche Familiengeschichten, Stammbäume und geschichtliche Abhandlungen zusammengetragen, handschriftlich aufgeschrieben und mit zahlreichen Fotografien und selbst verfertigten Zeichnungen bereichert.

GV & MUOTATHALER «KNOCHENJÄGER»
Im Anschluss an die 20. Generalversammlung erzählt der Muotathaler Höhlenforscher Walter Imhof von seinen Forschungsergebnissen. Er fand bislang tausende von Knochen sowie Spuren urzeitlicher Menschen in der Muotathaler Gebirgswelt. Anhand von Knochen konnte er über 60 längst abgegangene oder teilweise ausgestorbene Tierarten nachweisen. Ihm gelang der Beweis, dass vor über 10 000 Jahren Jäger und Sammler in dieser Gegend anwesend waren. Er befasst sich mit den paläoklimatischen Verhältnissen und der damit einhergehenden nacheiszeitlichen Vegetationsentwicklung, welche die Einwanderung von Tieren und die Besiedlung durch Menschen beeinflusste.

BESUCH IM GRAFFITI-ATELIER
Der junge Goldauer Ralph Hospenthal ist freischaffender Künstler und Auftragsmaler. Spezialisiert ist er im Umgang mit Sprühdosen, Airbrush- und Mischtechniken. Grundlage ist eine Ausbildung zum Gestalter Werbetechnik. Im Verlauf der Jahre hat er sich zum versierten Graffitikünstler mit eigenwilligem Stil entwickelt und wurde 2015 in den Verein «KUNST SCHWYZ» aufgenommen. In seinem Atelier verrät er Näheres über sein Schaffen.